Diana Cooper: Orbs – Boten der Liebe, Heilung und Weisheit

Inhalt:

»Durch die Orbs beweisen uns die Engel und Aufgestiegenen Meister ihr Wirken von den höheren Dimensionen aus. Ganz bewusst nutzen sie dafür die Digitalfotografie. Denn so können sie mit praktisch jedem Menschen in Kontakt treten, der aufmerksam, neugierig und offen für Veränderungen ist.« Diana Cooper

Das Phänomen kennt heute fast jeder: Flecken, Wischer und Kreise auf Digitalfotos, manchmal matt, dann wieder bunt und leuchtend, scheinbar unberechenbar auftretend – und dies selbst bei blank geputzter Linse. »Orbs« können offenbar längst nicht immer rational erklärt werden, so viel ist klar!

Endlich erhalten wir eine klare spirituelle Deutung dieser geheimnisvollen Erscheinungen: Orbs sind direkte Ausstrahlungen von Hohen Wesen der geistigen Welt. Diana Coopers Buch lässt keine Frage offen, damit jeder das faszinierende Phänomen für sich selbst erschließen kann:

• Warum erscheinen Orbs auf bestimmten Fotos und auf anderen nicht?
• Wie echte Orbs von optischen Täuschungen zu unterscheiden sind
• Wie man die jeweiligen spirituellen Wesenheiten – Engel, Aufgestiegene Meister, Feen usw. – in den Orbs erkennt
• Wie man ihre Botschaft verstehen und ins eigene Leben umsetzen kann

Meinung:

Das Mysterium der Orbs hat mich schon immer interessiert, und nun habe ich mich endlich mal einem Buch zum Thema gewidmet – übrigens mein erstes von Diana Cooper.

Ich bin ja ein recht offener Mensch, glaube an Elementarwesen und höhere Mächte, daher ist die Erklärung, dass durch diese Lichtpunkte Engel u.ä. zu uns sprechen, nicht unbedingt unwahrscheinlich.

Auch wenn ich mit dem Stil der Autorin ein bisschen zu kämpfen hatte, und auch der häufig auftretende Satz „Kumeka sagte mir…“ (Kumeka ist Cooper’s Geistführer) stieß mir ab und an unangenehm auf, auch wenn ich durch Hicks „Law of Attraction“ solche Formulierungen gewohnt bin, und ebenfalls davon überzeugt bin, dass eine solche Bindung in gewissem Maße möglich ist. Aber wie gesagt, das gesamte Werk hindurch bin ich mit Cooper und ihrer Art zu schreiben nicht wirklich warm geworden.

Die Erklärungsversuche, um welches Wesen es sich bei welchem Orb handelt, mögen in eine Art Glossar aufgeführt sinnvoll erscheinen, doch betrachtet man für sich die im Buch enthaltenen Fotos, so hat man doch Schwierigkeiten zu erkennen, ob es sich dabei um Erzengel Michael oder Gabriel, ein Einhorn, einen Engel der Liebe oder alles zusammen handelt.

Bei einigen der Fotos regen sich bei mir auch deutliche Zweifel, ob es sich dabei wirklich um sogenannte Orbs handelt. Bei einigen bin ich der festen Überzeugung, es handelt sich um eine simple Lichtreflektion aufgrund des Blitzes, andere sind so zugeschnitten, dass sich einem oft der Gesamteindruck entzieht.

Kurz: Ich bin fest davon überzeugt, dass höhere Wesen existieren, und durchaus in Form von Lichtkreisen und ähnlichem erscheinen können, jedoch zweifle ich die „Echtheit“ einiger Aufnahmen im Buch an. Daher erübrigen sich auch die Übungen und Meditationen, die im Zusammenhang mit den Bildern aufgeführt werden – auch wenn ich glaube, dass ich auch ohne ein Foto zu betrachten Kontakt mit meinem Schutzengel aufnehmen kann.

Daten zum Buch:
Diana Cooper
Orbs: Boten der Liebe, Heilung und Weisheit
240 Seiten, Fester Einband
Verlag: Ansata
Erschienen: März 2009
ISBN: 978-3778773635
19,95 €

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