Österliches

Etwas spät dieses Jahr, aber nun sind also endlich die Osterfeiertage gekommen. Zeit, in der man mit der Familie entspannen kann, Zeit, in der man sich Basteleien für die Kleinen widmen kann, Nester zusammenstellt und Eier färbt.

Doch zu allererst stand der allgemeine Hausputz auf dem Tagesplan, in den ich mich eigentlich mit meiner lieben Frau Mama hineinteilen wollte – so geht es ja bekanntlich schneller. Doch leider wurde die Gute pünktlich zum Karfreitag von einer Migräne heimgesucht, die sich bis gestern Nachmittag hielt. Zwar hält mir das wieder vor Augen, von wem ich das Gen für meine eigenen Migräne-Anfälle anscheinend geerbt habe, und sie hat mir auch sehr leid getan (habe sie aber fleißig mit Ingwertee und ähnlichem versehen), aber es hat sich deutlich bemerkbar gemacht, dass zwei Hände fehlten.😉

Trotzdem. Nach getaner Arbeit konnte ich dank des wirklich wundervollen Wetters draußen sitzen und die warmen Strahlen der Sonne genießen. Herrlich. Nur der Wind ist ab und an noch etwas frisch, was ich persönlich aber nicht unbedingt schlecht finde.

Gestern Nachmittag ging es dann an’s Eier färben. Eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen, der ich diesmal nicht an Ostara nachgegangen bin, da die schon so früh gefärbten Eier bestimmt der Familie zum Opfer gefallen wären, und nichts mehr übrig ist für die zwei kleinen Nester – gedacht für die beiden Kinder meiner Großcousine.

Wie immer habe ich ein bisschen experimentiert, Farben gemischt und Färbezeiten variiert.

Leider musste ich dieses Jahr auf die fertigen Ostereierfarben zurück greifen, da ich nicht dazu gekommen bin, eigene Farben herzustellen. Aber immerhin waren es Bio-Farben und nichts chemisch hergestelltes.

Und ich persönlich finde ja, dass die Eier trotz allem wirklich hübsch geworden sind. Jedes sieht anders aus, aber so soll es ja auch sein. Hauptfarben waren übrigens Gelb, Rot und Violett.

Heute geht es dann zu meiner Großcousine und ihrer Familie. Zum einen weil ja Ostern ist und wir die Nester abgeben wollen, zum anderen weil Cousinchen im April Geburtstag hatte. Als Geschenk haben wir am Donnerstag schon – auf ihren Wunsch – einige Kräuter für ein Kräuterbeet besorgt und hübsch in Körbchen dekoriert. Bin ja sehr gespannt, ob die Kräuterchen mein Cousinchen überleben. Bis jetzt hat sich ja in ihrem Garten nicht allzu viel getan, obwohl sie schon eine gefühlte Ewigkeit in diesem Haus wohnt. Wir werden sehen.

Euch allen wünsche ich noch einen schönen, sonnigen Ostersonntag.

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