Mein Reiki-Wochenende

Wie bereits erwähnt habe ich am 30.04. und am 01.05.2011 meinen 1. Reiki-Grad in Dresden absolviert. Hier nun der etwas ausführlichere Bericht dazu.

Samstag, 30. April 2011

Gegen 7:30 Uhr bin ich von meinen Eltern aus in Richtung Dresden aufgebrochen. Nach ca. 1,5 Stunden auf der Autobahn und einigem Verfahren auf der Suche nach meiner Unterkunft (da ich nicht jeden Tag pendeln wollte) bin ich dann doch recht pünktlich in Dresden angekommen. Das Zimmer war recht schick und geräumig, nur das Bett für meinen Geschmack etwas schmal, aber für nur zweimal schlafen ausreichend.

Da mich das Verfahren etwas genervt hat, habe ich beschlossen mit einem Taxi zu Paracelsus zu fahren, wo der Reiki-Kurs stattfinden sollte. Zunächst einmal hat das Taxi eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis es überhaupt einmal gekommen ist. Und dann fand es das Universum anscheinend amüsant, mir einen Fahrer zu schicken, der ohne Navi und nur mit einem geringen Orientierungssinn unterwegs war. Es kam wie es kommen musste: Ich war geschlagene 10 Minuten zu spät. Ärgerlich. Dezent panisch klopfte ich dann also an die Tür…

Und wurde sehr warm und freundlich empfangen. Die Verspätung mache gar nichts, man wolle gerade mit der Vorstellungsrunde beginnen. Neben der Lehrerin Lore waren in dem kleinen wirklich hübsch dekorierten Raum 4 weitere Damen anwesend: wie sich herausstellen sollte alles sehr faszinierende, angenehme und bezaubernde Persönlichkeiten. Ich kam als einzige der Teilnehmerinnen nicht aus der Richtung Heilpraktiker oder Psychologischer Berater, was aber sehr schnell in den Hintergrund rutschte.

In den nächsten Stunden widmeten wir uns dem theoretischen Aspekt, immer wieder unterbrochen von kleinen Erzählungen und Diskussionen rund um allerlei energetische Themen. Danach folgte die Einstimmung auf die Reiki-Energie. Lore nahm sich für jeden von uns in einem extra Raum ca. eine halbe Stunde Zeit, was den Wartenden die Möglichkeit gab, sich über Dies und Das zu unterhalten (die Gespräche sind mit das Wertvollste, das ich aus diesem Wochenende für mich mitnehme).

Zu meiner eigenen Einstimmung sei zu sagen: Es war ein sehr angenehmes, wunderbares Gefühl. Zwar hatte ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten, mich gänzlich zu öffnen (was Lore im Nachhinein bestätigte), aber dann war alles in einer Art Fluss. Ich fühlte mich entspannt, glücklich… und alle, die wir von der Einstimmung zurück kamen, strahlten und schwebten regelrecht. ^^

Anschließend ging es ins Praktische. Eine geführte Selbstbehandlung mit Reiki, die wir ebenfalls Abends noch einmal durchführen sollten (CD gab es mit nach Hause). Und so schwebten wir nach noch ein bisschen Theorie nach Hause… bzw. ich in meine Unterkunft. Die Selbstbehandlung habe ich dann kurz vorm Schlafen gehen noch einmal durchgeführt und bin wunderbar entspannt eingeschlafen.

Sonntag, 01. Mai 2011

Und ebenso entspannt wieder aufgewacht. Nachdem ich geduscht habe und barfuß durch den Garten der Zimmervermieter gelaufen bin, habe ich mich auf den Weg gemacht und war diesmal pünktlich.

Da wir alle schon wieder strahlten, sparte sich Lore die Meditation zum Anfang. Es wurde noch etwas geredet (natürlich auch über Reiki) und dann ging es zum praktischen Hauptteil des Tages über: Partnerbehandlung. Wir bildeten Zweiergruppen (als sechsten Teilnehmer stellte sich die Leiterin der Schule zur Verfügung – selbst bewandert in Sachen Reiki) und zogen uns alle in verschiedene Räume zurück, bauten Liegen auf, suchten passende Musik (bei mir schamanisches/indianisches mit Trommeln, Rasseln, Flöten u.ä.) und richteten uns gemütlich ein.

Ich stellte mich zunächste als zu Behandelnde zur Verfügung. Es war wirklich sehr angenehm, ich driftete wahrlich ab in andere Sphären und spürte, obwohl die Hände nur an Kopf, Schultern und Füßen aufgelegt wurden, trotz allem wo sich die Hände des Gebenden befanden. Nach gut einer Stunde war es dann vorbei, faszinierend wie sehr man das Zeitgefühl verliert…

Als hätten wir uns abgesprochen trafen wir uns alle wieder bei Lore (alle drei Gruppen gleichzeitig!!) und alle Liegenden hatten richtig Hunger. ^^ Dann zogen wir uns zur zweiten Behandlung zurück. Diesmal gab ich Reiki, und es ist ebenso entspannend und erfühlend zu geben wie zu empfangen. Ich legte die Hände auch kaum auf, nur an Kopf, Schultern, Knien und Füßen, und trotzdem sagte meine zu Behandelnde später, sie hätte aufgrund der starken Wärmeentwicklung genau gespührt, wo sich meine Hände gerade befanden.

Interessant war, dass meine Hände gerade fast gekocht hätten, als ich auf ihrem Rücken den hinteren Herz- und Solarplexusbereich behandelte. Gerade diese Stellen haben mich auch ständig magisch angezogen, ich klebte regelrecht fest und meine Hände wurden mehr als sehr warm.

Nach gut einer Stunde (wie uns Lore mitteilte, wir hatten ja keine Uhren dabei) trafen sich wieder alle drei Gruppen bei Lore. Zum zweiten Mal instinktiv zeitgleich fertig. Gerade das war etwas sehr spannendes, faszinierendes, waren wir doch eine sehr homogene Runde, die sich perfekt ergänzte und doch auch sehr harmonisch im Gleichklang schwang.

Dies ist auch fast schon das Ende des zweiten und letzten Tages. Wir bekamen noch einige kleinere Behandlungsmethoden erklärt (Schnellbehandlung, Chakren-Ausgleich u.ä.) und bekamen dann feierlich von Lore unsere Zertifikate überreicht.

Adressen wurden getauscht, ein weiteres Treffen unserer Runde ist angestrebt und wir alle haben wohl ein wirklich ganz wundervolles Wochenende vollbracht.

Es war völlig richtig, trotz den ganzen Umzugsstresses zu Hause diesen Kurs eben jetzt zu absolvieren, was das Zusammentreffen von uns fünf (mit Lore sechs) Persönlichkeiten beweist. Das Universum hat sich definitiv etwas dabei gedacht mir den Floh ins Ohr zu setzen den 1. Grad eben jetzt und eben da zu machen.

Einfach ein fantastische Erfahrung, und mal sehen, vielleicht ergibt es sich, dass ich wenigstens mit einer der Teilnehmerinnen auch den 2. Grad zusammen absolviere.

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