Carnam’s „Schnauze voll!“ Projekt – Mein Beitrag

Vor kurzem bin ich über das „Schnauze voll!“ Projekt von Carnam gestolpert und dachte mir, dass das eine ganz wunderbare und tolle Idee ist. Hier also mein Beitrag:

Ich bin was ich bin. Und wie ich bin.

Früher habe ich mir immer Gedanken darüber gemacht, was andere von mir halten. Was sie wohl über mich denken, wenn ich dieses oder jenes tue.

Mein Aussehen war für mich lange Zeit ein Problem. Schon in der 5. Klasse damals durfte ich mir Bemerkungen anhören wie „Ottifant“ weil die Größe meiner Nase laut der Person, die diese Bezeichnung für mich ins Leben gerufen hatte, wohl nicht ganz der Norm entsprach. Es ging soweit, dass ich mit 13 Jahren meine Eltern unter Tränen angefleht habe, mir eine Nasen-OP zu bezahlen. Fähig, den Betitelungen etwas entgegen zu setzen, war ich damals noch nicht.

Nun, über 10 Jahre später, liebe und akzeptiere ich mich, wie ich eben bin. Natürlich bringe ich ein paar Kilo zu viel auf die Waage, aber ich finde mich deshalb nicht mehr hässlich oder nicht liebenswert. Ich bin wunderbar, so wie ich bin. Und, was ganz wichtig ist, ich liebe meine Nase. Aufrichtig.

3 thoughts on “Carnam’s „Schnauze voll!“ Projekt – Mein Beitrag

  1. carnam sagt:

    Wow, ein sehr berührender Beitrag!
    Danke dafür!🙂

  2. Das klingt so super positiv!
    Weißt Du, ich hab‘ festgestellt, dass es wohl nie ganz aufhört, mit dem drüber nachdenken, was andere von einem halten. Man sieht die Blicke,…….Du weißt, was ich meine.
    Aber selbst ich, in meinem Alter, und mit meiner „Erfahrung“ (wo ich doch schon mal eine Glatze hatte – Chemo), denke über sowas mal kurz nach. Auch über’s Gewicht. Aber da war das Cortison, das so dick macht, und…..herje noch mal, soll ich mir alles im Leben versagen? Nein! Könnte ja morgen schon zu Ende sein….Also, auch mal genießen dürfen, und keine unnützen Gedanken machen……
    Sei ganz lieb gegrüßt
    Grey Owl/Rosi

  3. Angela sagt:

    Es ergeht mir heute genau so wie dir . Mache mir schon lange keine Gedanken mehr darum was andere über mich denken oder sagen. Ich habe auch hier und da ein paar „Problemzonen“die mich heute aber nicht mehr stören, ganz im Gegenteil,…ich habe sie sogar lieb gewonnen, und sage mir auch sehr oft LAUT wie toll ich damit aussehe und einzigartig bin. Meine Brüste sind zu klein, und mit 41 Jahren auch nicht mehr die festesten! Ja, auch kleine Brüste können anfanfen zu hängen, na und ?Wer mich nicht kennt , stuft mich gerne als etwas „Arrogant“ ein, obwohl ich ich das nicht bin, aber sehr wohl ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt habe. Es gibt immer noch Leute die meinen Kleidungsstil einfach nicht akzeptieren können, (Gothic-angehaucht), und auf Hochzeiten von mir erwaten, das ich mich Anlässlich der Feier dementsprechend Kleide. Ich trage nunmal Schwarz und basta, ob es den lieben nun gefallen mag oder nicht, das bin nunmal ich !
    Lg Gela
    und bleib wie du bist, denn du musst mit dir leben, und sonst keiner :O)

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