Alles im Fluss

Auch wenn der letzte Monat recht anstrengend und aufregend war – Umzug, neuer Job, neue Menschen – genieße ich diese Zeit, bin offen für Neues und ziehe Kraft aus jeder ruhigen Minute die sich mir bietet, um dann wieder durchstarten zu können.

Ich widme mich jeden Tag meinen Studien zum Barden-Grad beim OBOD, studiere den aktuellen Gwers, visualisiere meinen eigenen Heiligen Hain und führe die Lichtkörper-Meditation durch. Gerade diese Übungen geben mir wahrscheinlich auch die Kraft und die Gelassenheit, diese anstrengenden Wochen durchzustehen.

Dank meinen täglichen Reiki-Behandlungen am Morgen strahle ich quasi, spüre einen innere Ruhe in mir und lasse mich nicht so schnell aus der Bahn werfen, wie mir das vor einem Jahr noch passiert wäre. Reiki hilft mir persönlich ungemein zu entspannen, „runterzukommen“ und den Tag mit frischer, neuer Energie zu beginnen. Und mit guter Laune. Bekam auch schon auf der neuen Arbeit folgendes zu hören: „Du lächelst noch. Das ist gut.“ 😉 Ich bin eben voll von positiver Energie, und das möchte ich auch nach außen hin zeigen – ich kann gar nicht anders!

Mein Reiki-Wochenende

Wie bereits erwähnt habe ich am 30.04. und am 01.05.2011 meinen 1. Reiki-Grad in Dresden absolviert. Hier nun der etwas ausführlichere Bericht dazu.

Samstag, 30. April 2011

Gegen 7:30 Uhr bin ich von meinen Eltern aus in Richtung Dresden aufgebrochen. Nach ca. 1,5 Stunden auf der Autobahn und einigem Verfahren auf der Suche nach meiner Unterkunft (da ich nicht jeden Tag pendeln wollte) bin ich dann doch recht pünktlich in Dresden angekommen. Das Zimmer war recht schick und geräumig, nur das Bett für meinen Geschmack etwas schmal, aber für nur zweimal schlafen ausreichend.

Da mich das Verfahren etwas genervt hat, habe ich beschlossen mit einem Taxi zu Paracelsus zu fahren, wo der Reiki-Kurs stattfinden sollte. Zunächst einmal hat das Taxi eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis es überhaupt einmal gekommen ist. Und dann fand es das Universum anscheinend amüsant, mir einen Fahrer zu schicken, der ohne Navi und nur mit einem geringen Orientierungssinn unterwegs war. Es kam wie es kommen musste: Ich war geschlagene 10 Minuten zu spät. Ärgerlich. Dezent panisch klopfte ich dann also an die Tür…

Und wurde sehr warm und freundlich empfangen. Die Verspätung mache gar nichts, man wolle gerade mit der Vorstellungsrunde beginnen. Neben der Lehrerin Lore waren in dem kleinen wirklich hübsch dekorierten Raum 4 weitere Damen anwesend: wie sich herausstellen sollte alles sehr faszinierende, angenehme und bezaubernde Persönlichkeiten. Ich kam als einzige der Teilnehmerinnen nicht aus der Richtung Heilpraktiker oder Psychologischer Berater, was aber sehr schnell in den Hintergrund rutschte.

In den nächsten Stunden widmeten wir uns dem theoretischen Aspekt, immer wieder unterbrochen von kleinen Erzählungen und Diskussionen rund um allerlei energetische Themen. Danach folgte die Einstimmung auf die Reiki-Energie. Lore nahm sich für jeden von uns in einem extra Raum ca. eine halbe Stunde Zeit, was den Wartenden die Möglichkeit gab, sich über Dies und Das zu unterhalten (die Gespräche sind mit das Wertvollste, das ich aus diesem Wochenende für mich mitnehme).

Zu meiner eigenen Einstimmung sei zu sagen: Es war ein sehr angenehmes, wunderbares Gefühl. Zwar hatte ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten, mich gänzlich zu öffnen (was Lore im Nachhinein bestätigte), aber dann war alles in einer Art Fluss. Ich fühlte mich entspannt, glücklich… und alle, die wir von der Einstimmung zurück kamen, strahlten und schwebten regelrecht. ^^

Anschließend ging es ins Praktische. Eine geführte Selbstbehandlung mit Reiki, die wir ebenfalls Abends noch einmal durchführen sollten (CD gab es mit nach Hause). Und so schwebten wir nach noch ein bisschen Theorie nach Hause… bzw. ich in meine Unterkunft. Die Selbstbehandlung habe ich dann kurz vorm Schlafen gehen noch einmal durchgeführt und bin wunderbar entspannt eingeschlafen.

Sonntag, 01. Mai 2011

Und ebenso entspannt wieder aufgewacht. Nachdem ich geduscht habe und barfuß durch den Garten der Zimmervermieter gelaufen bin, habe ich mich auf den Weg gemacht und war diesmal pünktlich.

Da wir alle schon wieder strahlten, sparte sich Lore die Meditation zum Anfang. Es wurde noch etwas geredet (natürlich auch über Reiki) und dann ging es zum praktischen Hauptteil des Tages über: Partnerbehandlung. Wir bildeten Zweiergruppen (als sechsten Teilnehmer stellte sich die Leiterin der Schule zur Verfügung – selbst bewandert in Sachen Reiki) und zogen uns alle in verschiedene Räume zurück, bauten Liegen auf, suchten passende Musik (bei mir schamanisches/indianisches mit Trommeln, Rasseln, Flöten u.ä.) und richteten uns gemütlich ein.

Ich stellte mich zunächste als zu Behandelnde zur Verfügung. Es war wirklich sehr angenehm, ich driftete wahrlich ab in andere Sphären und spürte, obwohl die Hände nur an Kopf, Schultern und Füßen aufgelegt wurden, trotz allem wo sich die Hände des Gebenden befanden. Nach gut einer Stunde war es dann vorbei, faszinierend wie sehr man das Zeitgefühl verliert…

Als hätten wir uns abgesprochen trafen wir uns alle wieder bei Lore (alle drei Gruppen gleichzeitig!!) und alle Liegenden hatten richtig Hunger. ^^ Dann zogen wir uns zur zweiten Behandlung zurück. Diesmal gab ich Reiki, und es ist ebenso entspannend und erfühlend zu geben wie zu empfangen. Ich legte die Hände auch kaum auf, nur an Kopf, Schultern, Knien und Füßen, und trotzdem sagte meine zu Behandelnde später, sie hätte aufgrund der starken Wärmeentwicklung genau gespührt, wo sich meine Hände gerade befanden.

Interessant war, dass meine Hände gerade fast gekocht hätten, als ich auf ihrem Rücken den hinteren Herz- und Solarplexusbereich behandelte. Gerade diese Stellen haben mich auch ständig magisch angezogen, ich klebte regelrecht fest und meine Hände wurden mehr als sehr warm.

Nach gut einer Stunde (wie uns Lore mitteilte, wir hatten ja keine Uhren dabei) trafen sich wieder alle drei Gruppen bei Lore. Zum zweiten Mal instinktiv zeitgleich fertig. Gerade das war etwas sehr spannendes, faszinierendes, waren wir doch eine sehr homogene Runde, die sich perfekt ergänzte und doch auch sehr harmonisch im Gleichklang schwang.

Dies ist auch fast schon das Ende des zweiten und letzten Tages. Wir bekamen noch einige kleinere Behandlungsmethoden erklärt (Schnellbehandlung, Chakren-Ausgleich u.ä.) und bekamen dann feierlich von Lore unsere Zertifikate überreicht.

Adressen wurden getauscht, ein weiteres Treffen unserer Runde ist angestrebt und wir alle haben wohl ein wirklich ganz wundervolles Wochenende vollbracht.

Es war völlig richtig, trotz den ganzen Umzugsstresses zu Hause diesen Kurs eben jetzt zu absolvieren, was das Zusammentreffen von uns fünf (mit Lore sechs) Persönlichkeiten beweist. Das Universum hat sich definitiv etwas dabei gedacht mir den Floh ins Ohr zu setzen den 1. Grad eben jetzt und eben da zu machen.

Einfach ein fantastische Erfahrung, und mal sehen, vielleicht ergibt es sich, dass ich wenigstens mit einer der Teilnehmerinnen auch den 2. Grad zusammen absolviere.

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Ernährung und ich

Inzwischen haben wir bereits Februar, wie schnell doch die Zeit vergeht.

Der Schnee ist verschwunden, die Nächte sind zwar immer noch kühl und am frühen Morgen glitzern die gefrorenen Gräser und Blätter in der Sonne, aber freudiges Vogelgezwitscher ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Natur so langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht. Ich liebe diese frostigen, sonnigen Morgenstunden und stehe gerne draußen im Garten, verabschiede die Mondin und begrüße die Sonne.

In Sachen Ernährungsumstellung habe ich einige Schwierigkeiten. Es ist unglaublich kompliziert, eigene Vorstellungen umzusetzen, wenn noch andere Personen im Haus sind, die ihr eigenes Essverhalten haben und meine Ideen rund um Rohkost, Reiswaffeln und viel Wasser für unnötig halten. So gab es ein paar Rückfälle, für diesen Monat allerdings werde ich durchhalten. Bisher klappt das alles auch ganz gut, inzwischen brauche ich schon wieder Nachschub an Reiswaffeln. ^^

Trotz einem heftigen grippalen Infekts, der mich für zwei Wochen auf die Bretter schickte, habe ich es geschafft, meine Übungen im Hatha-Yoga zu betreiben. Morgens nach dem Aufstehen. Kundalini-Yoga habe ich nun ebenfalls für mich entdeckt, abends zum runterfahren ist es wirklich unglaublich gut für mich geeignet.

Allerdings muss ich mich selbst in nächster Zeit etwas genauer unter die Lupe nehmen. Seit kurzem schlafe ich sehr unruhig, träume unglaublich viel (wirklich auffallend mehr Träume an die ich mich sehr deutlich erinnern kann als sonst), habe ständig leichte bis teilweise sehr drückende Kopfschmerzen und fühle mich trotz dessen dass ich 7-8 Stunden schlafe total erschlagen. An was das liegen könnte kann ich so genau nicht sagen, ich hoffe nur es ändert sich bald wieder.

Sonst? Ich fange wieder mit dem Kartenlegen an und habe einen sehr interessanten Bücherstapel vor mir, der darauf wartet gelesen zu werden.

Endlich wieder Yoga

Nachdem mir jetzt nicht mehr bei jeder Bewegung schlecht wird habe ich wieder langsam mit Yoga begonnen. Allerdings nur kleine Sachen und keine Über-Kopf-Haltungen. Sicher ist sicher, denn ein leichtes Schwindelgefühl ist immer noch vorhanden. Aber immerhin kann ich den Kopfschmerz eindämmen. Habe mir im Naturkostladen Ingwer gekauft, der wirkt da wirklich Wunder.

Meine restlichen Avocados werde ich heute noch pürieren und ein bisschen mit Kräutern und etwas Bio-Quark verfeinern. Lecker, lecker. Und wenn ich mich dann durchringen kann, wird eventuell noch etwas gebacken. Brot oder Kekse, da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Aber erst einmal sehen, wie es um meine Gesundheit bestellt ist oder ob mir schon nach dem Avocado-Quark herstellen wieder elend ist. ^^

Jetzt allerdinsg werde ich mich aufs Sofa kuscheln, ein Buch lesen und mir ein Glas Sojamilch gönnen. Ich liebe Sojamilch, auch wenn mir eine Kollegin auf Arbeit mir ständig damit in den Ohren liegt, Sojamilch sei giftig und sie würde mich irgendwann umbringen. Als trinke ich 5 Liter davon täglich. Ich meine, ich habe davon auch schon gehört, aber bei den Mengen an Soja die ich konsumiere, wird es glaube ich nicht soviel ausmachen. Nehme ich mal an.

Bauchatmung und Erdung

Wie schon die „Innere Bestandsaufnahme“ sind auch diese beiden Übungen Teil der Vorbereitungswoche in Wege zu den alten Göttern von Vicky Gabriel und William Anderson.

Bauchatmung
Beobachte deinen Atem eine Zeit lang, spüre und sieh, was sich in deinem Körper bei jeder Ein- und Ausatmung abspielt.
Wenn sich dein Unterbauch beim Einatmen nach außen wölbt und beim Ausatmen wieder flacher wird, dann beginne dem Atem nachzuspüren. Spüre, wie er deinen Bauch wölbt, austeigt, deinen Brustkorb weitet, selbst deine Flanken ein wenig dehnt und bis in deinen Rücken hineinreicht.
Richte deine Aufmerksamkeit auf jede dieser Körperpartien und atme einige Zeit lang direkt in sie hinein, bis deine Atmung deinen ganzen Rumpf umfasst. Werde dabei auf keinen Fall schneller oder sehr viel tiefer, lasse es leicht geschehen und forciere nichts.
Stelle dir nun vor, dass du bis in deinen Bauchnabel atmest und sieh, wie deine Atemluft um deinen Bauchnabel spielt.
Nach einigen Zügen senkst du deine Aufmerksamkeit ein wenig ab und stellst dir vor in deinen Unterbauch zu atmen. Auch deine Hüften werden davon erfüllt.
Danach sendest du deinen Atem bis zum Schambein und in deine Geschlechtsorgane hinein.
Sende deinen Atem nun durch die Oberschenkel bis in die Knie hinein.
Atme schließlich durch deinen ganzen Körper über Unterschenkel und Fußgelenke bis in die Zehenspitzen hinein.
Versuche nun für einige Minuten deine Atemzüge sanft zu verlängern, aber erzwinge nichts. Atme nicht mehr Luft ein, sondern hole dieselbe Menge einfach langsamer und lasse sie auch langsamer wieder ausströmen. Spüre, wie dein Atem ganz fein und leicht wird, und sende ihn bis in die Fußsohlen hinein.

Die Bauchatmung sollte man ab jetzt ständig zweimal täglich durchführen. Allerdings sollte man diese Bauchatmung nicht erzwingen, denn wenn man den Bauch bewusst nach vorne wölbt, spannt man unter Umständen die Bauchmuskeln an, was nicht Sinn und Zweck des ganzen ist.
Mit der Zeit wird das alles aber spontan ablaufen.
Ich selbst habe damit keine Probleme, da ich schon ein spontane Bauchatmung besitze und sowieso schon diverse Atemübungen durchgeführt habe. Training, also. ^^

Erdung
Stelle dich aufrecht hin, die Füße etwa hüftbreit voneinander entfernt. Atme ein paarmal tief und langsam ein und aus, ohne deinen Atem zu forcieren und wende deine Aufmerksamkeit dann deinen Füßen zu. Wo hast du am meisten Bodenkontakt? Wo eher weniger? Wippe einige Male vor uns zurück bevor du dich wieder in der Mitte verankerst.
Sieh nun vor deinem inneren Auge, wie aus deinen Füßen Wurzeln wachsen, die den Boden und eventuell unter dir liegende Räume durchdringen und schließlich in die Erde eindringen. Wonnevoll graben sie sich in den saftigen Boden und wachsen weiter an Sand-, Lehm- und Kiesschichten vorbei. Sie durchdringen einen Grundwassersee und treffen schließlich auf eine Felsschicht, durch deren kleine Risse sie sich weiter winden. Nun wird es immer wärmer, und bald kommen deine Wurzeln im Kern der Erde an. Sie tauchen tief in die pure, braun-rot-goldene Energie der Erde ein.
Nun holst du diese Energie durch dein Wurzeln hindurch immer höher hinauf, bis sie sich schließlich in deine Füße ergießt und von da aus deinen ganzen Körper erfüllt. Vielleicht heben sich deine Arme automatisch mit dem Aufsteigen der Kraft an. Wenn die Energie an deiner Schädeldecke angekommen ist, bemerkst du, dass dir eine wunderschöne Baumkrone gewachsen ist, durch die hindurch sich die Energie nun einen Weg bis in den Himmel hinein bahnt.
Schließlich siehst du einen zweiten Energiestrahl aus dem Himmel herabkommen, der dort in dich eintritt wo dich die Erdkraft verlässt. Die Energie der Erde bewegt sich an der Vorderseite deiner Wirbelsäule entlang nach oben, die Himmelskraft an der Rückseite nach unten um über dein Wurzelwerk in die Erde zu strömen. Du bist nun Mittler zwischen Himmel und Erde und stehst mit der ganzen Schöpfung in Verbindung.
Wenn du die Übung beenden möchtest, sendest du überschüssige Energie zurück in die Erde und behälst nur das, was du wirklich brauchst.

Innere Bestandsaufnahme

Diese „Innere Bestandsaufnahme“ stammt aus einem Buch von Vicky Gabriel und William Anderson, Wege zu den alten Göttern. Sie ist Bestandteil einer Art Vorbereitungswoche, die man durchlaufen sollte, wenn man sich dazu entscheidet aktiv praktisch mit dem oben genannten Buch zu arbeiten.

Sorge dafür, dass du eine halbe Stunde lang nicht gestört werden kannst. Trinke eine Tasse Tee, wickle dich in eine Decke, lege schöne Musik auf…tue alles was dir einfällt damit du dich wohlfühlst und mache es dir bequem.
Zünde eine Kerze an, lehne dich entspannt zurück und nimm ein paar tiefe, ruhige, aber nicht forcierte Atemzüge. Gestatte dir, Ruhe in dich einkehren zu lassen.
Blicke nun in die Kerze und frage dich, wer du eigentlich bist. Wärest du dein Feund oder deine Freundin und müsstest dich jemandem beschreiben, der dich nicht kennt, was würdest du sagen?
Wer bist du?
Wie bist du?
Warum bist du so?
Welche Ereigenisse haben dich zu dem Menschen gemacht der heute hier sitzt und Tee trinkt?
Mache auf diese Art eine „Innere Bestandsaufnahme“ von dir selbst. Betone weder positives noch negatives mehr, nimm einfach auf was da ist. Und versuche so vollständig wie möglich aufzunehmen.
Notiere alles was dir eingefallen ist und lese es dir vor jeder Wiederholung der Übung durch und ergänze, was dir noch einfällt.
Am letzten Tag liest du dir all deine Notizen nochmals komplett durch.
Dann nimm einen dicken Stift und setze drei dicke Striche darunter.
Spüre bei jedem Strich: „Das bin ich – und ich nehme mich so an.“
Sei bei jedem Strich mit dir einverstanden.
Beschließe es einfach.