Carnam’s „Schnauze voll!“ Projekt – Mein Beitrag

Vor kurzem bin ich über das „Schnauze voll!“ Projekt von Carnam gestolpert und dachte mir, dass das eine ganz wunderbare und tolle Idee ist. Hier also mein Beitrag:

Ich bin was ich bin. Und wie ich bin.

Früher habe ich mir immer Gedanken darüber gemacht, was andere von mir halten. Was sie wohl über mich denken, wenn ich dieses oder jenes tue.

Mein Aussehen war für mich lange Zeit ein Problem. Schon in der 5. Klasse damals durfte ich mir Bemerkungen anhören wie „Ottifant“ weil die Größe meiner Nase laut der Person, die diese Bezeichnung für mich ins Leben gerufen hatte, wohl nicht ganz der Norm entsprach. Es ging soweit, dass ich mit 13 Jahren meine Eltern unter Tränen angefleht habe, mir eine Nasen-OP zu bezahlen. Fähig, den Betitelungen etwas entgegen zu setzen, war ich damals noch nicht.

Nun, über 10 Jahre später, liebe und akzeptiere ich mich, wie ich eben bin. Natürlich bringe ich ein paar Kilo zu viel auf die Waage, aber ich finde mich deshalb nicht mehr hässlich oder nicht liebenswert. Ich bin wunderbar, so wie ich bin. Und, was ganz wichtig ist, ich liebe meine Nase. Aufrichtig.